Die Kunst der Zeit um 1400 gilt als Inbegriff einer luxusliebenden, über alle Landesgrenzen hinweg agierenden höfischen Kultur. Die immer mächtiger werdenden Städte und die gut vernetzten Klöster hatten an dieser Entwicklung einen wichtigen Anteil: Prominente Werke aus den Niederlanden, aus Westfalen, aus Mitteldeutschland und dem Ostseeraum stecken das künstlerische Spektrum in den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts ab und veranschaulichen den faszinierenden Austausch zwischen den wichtigsten Handelszentren der Zeit.